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White Elephant“ ist ein in den USA beliebtes Spiel zum Geschenke Tauschen in der Vorweihnachtszeit. Es ist mit dem Wichteln verwandt, macht aber gerade auf Partys mehr Spaß.

HintergrundBearbeiten

White Elephant bedeutet übersetzt „weißer Elefant“. Natürlich verschenkt man hier keine Tiere. Angeblich war es einmal unter bestimmten Völkern bei den Reichen und Mächtigen üblich, Rivalen weiße Elefanten zu schenken. Diese galten als heilige Tiere, die man, sollte man eines geschenkt bekommen, besonders gut füttern und pflegen muss – was bei Elefanten natürlich teuer ist. So wollte man den Rivalen loswerden, in dem man ihm mit diesem Geschenk in den Ruin trieb.

Ob wahr oder nicht: Das weiße Elefanten Verschenken ist heute gerade in den USA als (weit netterer) Brauch verbreitet.

RegelnBearbeiten

VorbereitungBearbeiten

Jeder bringt ein verpacktes Geschenk mit. Anders als beim Wichteln hat man dabei keinen bestimmten Empfänger im Sinn, sondern verpackt etwas, das entweder für jeden nützlich ist (oder auch nicht), oder gern auch etwas, das einfach nur für einen Lacher sorgen soll. Alle legen ihre mitgebrachten Geschenke auf einen Haufen oder unter den Weihnachtsbaum – idealerweise so, dass niemand sehen kann, wer welches Geschenk mitgebracht hat.

Es wird durch Losen oder Würfeln bestimmt, in welcher Reihenfolge die Teilnehmer Geschenke auspacken dürfen.

Auspacken und StehlenBearbeiten

Wer zuerst dran ist, packt ein beliebiges Geschenk aus. Spieler Nr. 2 kann nun entscheiden, das Geschenk von Spieler Nr. 1 zu stehlen, oder ein neues vom Stapel auszupacken. Reihum darf jeder Teilnehmer entweder ein neues Geschenk öffnen, oder ein schon geöffnetes stehlen. Wem das Geschenk gestohlen wird, der darf sofort ein neues aufmachen, oder seinerseits von jemand anderem stehlen. Zurückstehlen, was einem gerade weggenommen wurde, ist dabei nicht erlaubt. Jedes Geschenk darf auch nur zweimal gestohlen werden. Danach ist es "sicher" und bleibt bei demjenigen, der es als zweites gestohlen hat.

SpielendeBearbeiten

Sobald das letzte Geschenk ausgepackt ist, ist das Spiel vorbei. Sollte der erste Spieler nie Gelegenheit gehabt haben, ein Geschenk zu stehlen, darf er zum Abschluss nochmal ein Geschenk stehlen und dem Bestohlenen das eigene Geschenk überlassen.

VariationenBearbeiten

  • Wer möchte, kann vorher ein bestimmtes Motto für die Geschenke festlegen, wie „Was für die Küche“, „was für Videospiel-Begeisterte“, oder „Bitte nur Gag-Geschenke“.
  • Einen Preis kann im Vorfeld auch festlegen, damit es nicht zu peinlichen Vergleichen kommt. So können z. B. alle Geschenke nicht mehr als 20 Euro wert sein.
  • Da die weißen Elefanten unliebsame Geschenke symbolisieren, kann man auch festlegen, dass nichts gekauft, sondern unliebsame Gegenstände aus dem eigenen Haus, oder alte Geschenke, die man selbst nicht haben wollte, verschenkt werden.
  • Beliebige Geschenke können mit „Superkräften“ ausgestattet werden. Z. B. kann jemand, der sich am Spiel nicht beteiligt, ein paar Geschenken vorher Zettel anheften, auf denen Sonderregeln stehen wie „dieses Geschenk darf nur einmal gestohlen werden“ oder „Wer dieses Geschenk öffnet, darf die Geschenke von zwei anderen Mitspielen miteinander vertauschen“.


Viel Spaß beim Spielen!

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