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Deutschland- und Europaweit finden sich viele Bezeichnungen für die Speise, die in Deutschland vielerorts als Knödel oder auch Kloß bekannt ist. Je nach Region und Zubereitungsvariation gibt es unterschiedliche Bezeichnungen.

Essen an WeihnachtenBearbeiten

HerzhaftBearbeiten

Auch wenn Knödel über das ganze Jahr verteilt gerne gegessen werden, werden sie traditionell häufig zu einem umfangreichen Weihnachtsessen als deftige Beilage gereicht. Gerne wird eine Soße dazu gegeben, welche vielleicht mit dem Sud eines Bratens angerührt wurde, welche über die Knödel gegeben wird.

SüßBearbeiten

Eine Variation des Kloßes ist die Dampfnudel, welche meist deutlich größer und durch den Hefeteig auch fluffiger ist, als die meisten klassischen Klöße. Die Dampfnudel kommt aus dem südlichen Teil Deutschlands bzw. aus Österreich. Häufig wird sie mit süßen Soßen, oder Kompott aus Kirschen oder Pflaumen serviert. Man findet sie oft als Speise auf Weihnachtsmärkten. Die Dampfnudel wird zudem (wie der Name verrät) gedampft gegart und nicht in Wasser gekocht.

Zutaten & ZubereitungBearbeiten

Rippchen Klöße

Rippchen zu einem klassischen Karoffelkloß mit Petersilienstreusel

Wie bereits erwähnt, gibt es sehr viele regionale Abwandlungen und Rezepte, Klöße oder Knödel zuzubereiten. Gerade zu Weihnachten wird häufig eine traditionelle Variante aus Kartoffeln oder aus Brötchen gereicht.

KartoffelklößeBearbeiten

Der Kartoffelkloß besteht zum größten Teil aus gekochten Kartoffeln, welche dann abgekühlt durch eine Presse (Karoffelpresse oder auch Spätzlepresse) gegeben werden. Zu diesem Kartoffelbrei wird dann in kleineren Teilen Kartoffelmehl gegeben. Je feiner die Kartoffelmasse, desto feiner wird auch die Textur der fertigen Klöße. Nach Geschmack kann man die Klöße gut mit ein wenig Eigelb, Butter und Gewürzen (Muskat, Salz, Pfeffer) würzen. Die fertige Masse formt man dann in handliche Klöße. Die Klöße werden dann in kochendem Wasser gekocht. Wenn sie an die Wasseroberfläche aufsteigen, sind sie fertig.

SemmelknödelBearbeiten

Der klassische Semmelködel besteht aus größten Teilen aus Brötchen. Das Wort Semmel kommt aus dem Süden Deutschlands bzw. aus dem österreichischen Raum und heißt Brötchen. Aus kleingeschnitten Brötchenstücken, Kräutern und heißer Milch, verrührt man eine Masse und lässt diese quellen. Auch hier bindet man die Masse mit Eiern und würzt nach Belieben. Ist die Masse fester geworden, werden die Klöße in gewünschter Größe geformt und dann in siedenden Wasser gekocht, bis sie an die Wasseroberfläche steigen.

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