FANDOM


Der Film Die Feuerzangenbowle mit Heinz Rühmann aus dem Jahr 1944 basiert auf dem gleichnamigen Roman von Heinrich Spoerl und ist ein beliebter Film zur Advents- und Weihnachtszeit. Vor allem an Universitäten wird er häufig im Rahmen einer Art Feuerzangenbowle-Event vorgeführt.

Beschreibung Bearbeiten

Der Schriftsteller Dr. Hans Pfeiffer (Heinz Rühmann) sitzt gemütlich mit seinen Freunden und Kollegen über einer Feuerzangenbowle. Als die Anwesenden von ihrer Schulvergangenheit schwärmen, stellt sich heraus, dass Pfeiffer als Privatschüler nie die tatsächliche Schulbank gedrückt hat und es wird eine Wette abgeschlossen, bei der Pfeiffer diese Lebenserfahrung nun nachholen soll. Bald gerät er in den Alltag eines Oberschülers bestehend aus Schulstreits und der Liebe seines Lebens.

Handlung Bearbeiten

In einem Gasthaus treffen sich die Freunde des berühmten Schriftstellers Dr. Hans Pfeiffer. Während sie am Kessel der Feuerzangenbowle sitzen, fangen die Freunde an zu plaudern, was früher in der Schule für Streiche gespielt wurden. Pfeiffer hat solche Erfahrungen jedoch nicht gemacht, denn er wurde als Kind privat unterrichtet. Jedoch juckt es ihm in den Fingern, noch einmal die Schulbank zu drücken und sich als ein Oberschüler auszugeben. Seine Freunde animieren ihn daraufhin, diesen Versuch für ein paar Wochen zu starten und melden ihn an dem Gymnasium in der Stadt Babenberg an.

Hierbei handelt es sich um eine klar getrennte Jungs- und Mädchenschule, die sich zusammen dennoch einen Schulhof teilen. In der Klasse wird Pfeiffer schnell zum Klassenclown und spielt regelmäßig Streiche, indem er die Schuhe des Lehrers versteckt, seinen Mitschülern beim Schummeln hilft, oder die Schule geschlossen hält. Doch seine Vergangenheit holt ihn immer wieder ein und so kommt es zu einem Treffen mit seiner Freundin Marion, die extra in die Stadt gereist ist, um ihn zur Vernunft zu bringen und ihn dazu zu bewegen, die Wette abzubrechen. Im letzten Moment ändert Pfeiffer seine Meinung, worauf Marion ihn verlässt und wieder nach Berlin zurückkehrt.

In den weiteren Tagen verliebt sich Hans in Eva, der Tochter des Direktors (auch Zeus genannt) und möchte ihr bei einem Treffen seine wahre Identität offenbaren. Diese nimmt ihm aber diesen „Stuss“ nicht ab und entfernt sich von ihm, während er nun versucht, den Hinauswurf aus der Schule zu provozieren. Es kommt so weit, dass er die Mädchen aus Evas Klasse und die Herren aus seiner Klasse zu einem gemeinsamen Chemieunterricht einlädt und sich dabei selbst als Professor der Chemie ausgibt.

Am gleichen Tag und zur selben Stunde ist aber auch der Oberschulrat im Gymnasium anwesend, um das Direktorat des eigentlichen Chemielehrers zu überprüfen. „Zeus“, der den Streich hierbei erkennt, fleht Pfeiffer an, den Schwindel nicht auffliegen zu lassen und Hans spielt weiterhin seine Rolle gut, bis der eigentliche Lehrer, Prof. Crey, auftaucht.

Von dem Streich so geschockt, verlässt der Schulrat das Chemielabor. Pfeiffer, der aber wegen des Versprechen des Direktors vor der Stunde auf der Schule bleiben kann, ist über das Urteil entsetzt und erwähnt nun, die Tochter des Rektors zu entführen. Eva stürmt daraufhin überglücklich zu ihm und gemeinsam zeigen sie „Zeus“ die Urkunden als Schriftsteller und Einkommensnachweise von Pfeiffer, sodass der Beziehung der beiden nichts mehr im Wege stehen würde.

Der Film endet mit der Szene im Restaurant, was darauf hindeutet, dass diese Wette eigentlich nur erfunden war und lediglich das Treffen mit den Freunden zu einer Feuerzangenbowle Realität ist.

Sonstige Informationen Bearbeiten

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki